HASI · Osterhasi

Osterhasen aus Mürbeteig habe ich schon als Kind sehr geliebt. Leider gab es die immer ohne Nüsse.


Deshalb hier mein Lieblingsrezept mit Haselnüssen.

Das braucht Ihr:

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Für den Teig:

400 g Dinkelmehl oder Weizenmehl,

200 g Butter, 200g Zucker, 1 Pckg. Vanillezucker,

2 Eier (M), 1 Prise Salz, 100 g gemahlene Haselnüsse

 

Und so geht's:

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Den Zucker, Vanillezucker, das Salz und die weiche Butter mit dem Mixer verrühren. Die Eier nach- einander unterrühren.

Die Nüsse mit dem gesiebten Mehl vermengen und dann mit Knethaken unterkneten.

Falls der Teig sich noch nicht vom Schüsselrand löst, einfach noch 1 Eßl Mehl unterkneten.Dann aus der Schüssel nehmen, nochmal kurz mit den Händen durchkneten und ab in den Kühlschrank. Der Teil muß vor dem Backen mindestens 1 Std. durchkühlen oder auch über Nacht.

 

Die Hälfte des durchgekühlten Teigs ca. 4 mm dick auf einer bemehlten Fläche ausrollen. Dann mit beliebigen Förmchen ausstechen. Die Menge ergibt ca. 4 Bleche.

 

Im vorgeheizten Backofen bei 180° C, mittlere Schiene – 12-14 Min. backen.

 

Ich persönlich finde es sehr schön, wenn die Hasenohren eine leichte Bräune haben.

Die Plätzchen unbedingt auf dem Blech etwas abkühlen lassen. Warm sind sie sehr empfindlich und brechen leicht.

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Mein Tipp:

Ich bestreiche meine Plätzchen nicht mit Eigelb, sondern verziere sie lieber nur mit Keksstempeln oder drücke Muster in den Teig.

Das macht mir sehr viel Spaß und man kann die Plätzchen ganz unterschiedlich gestalten und auch sehr persönlich z.B. mit Namen.

 


Und dieses Jahr habe ich die Osterhasengeschenke noch blumig aufgehübscht.

Ja, ja, der Stampin' Up! Virus hat mich voll erwischt.

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Nein, nein, Zuckerguß mag ich nicht!

Lebkuchen gehören einfach zum Advent.

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Und mit einem leckeren Espresso dazu – einfach himmlisch.

Kleine süße Auszeit! Und ganz ehrlich, bei der Größe genieße ich meistens gleich zwei.

Das braucht Ihr:

 

6 Eier

180 g braunen Zucker (oder Vollrohrzucker)

2 EL Honig

2 TL Zimt

1 TL Lebkuchengewürz

1 Prise Salz

250 g gemahlene Mandeln

250 g gemahlene Haselnüsse (ich röste meine vorher)

200 g Orangeat

200 g Zitronat – beides ganz fein zerkleinert

Oblaten Ø 70 mm

Walnüsse und Mandeln zum Verzieren

Zartbitterkuvertüre – wer mag

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Wird die Masse gleich verarbeitet ist sie etwas flüssiger (Bild links).

Verbringt sie eine Nacht im Kühlschrank, wird sie etwas fester (Bild rechts).

 

Und so geht's:

 

Eier, Zucker und Honig schön schaumig schlagen. Mindestens 10 Min., dann bekommt die Masse ein schönes Volumen. Die restlichen Zutaten unter-mischen.

Die Masse kann entweder sofort verarbeitet werden. Oder über Nacht in den Kühlschrank und am nächsten Tag verarbeitet werden.

Kleine Häufchen der Masse auf die Oblate geben und mit nassen Fingern glatt streichen.

Ich habe mir vor Jahren einen Portionierer für Makronen gekauft. Mit dem geht das ganz prima.

Wer mag verziert die Lebkuchen vor dem Backen mit Walnüssen oder Mandeln.

Und nach dem Backen mit Zartbitterkuvertüre.

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Backen: Bei 150° ca. 25 – 30 Min. / mittlere Schiene

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Ergibt ca. 60 Stück

 

 


Das Rezept habe ich bei Chefkoch gefunden. Ausprobiert und bin total glücklich damit. Endlich braune Lebkuchen ohne Zuckerguß, mit guten Zutaten und selbstgemacht.

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Sich Zeit nehmen gehört für mich zum Advent einfach dazu und beim Backen kann ich herrlich abschalten.

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Erdbeere küßt Rhabarber

Einfache Rezepte versüßen das Leben!

Vor dem Backen und nach 15 Min. Backzeit. Jetzt noch die Mandeln aufstreuen und wieder ab in den Ofen.

Das braucht Ihr:

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Für den Teig:

375 g Dinkelmehl, 375 ml Buttermilch,

2 Pck. Vanillezucker, 3 Eier, 200 g Zucker,

5-6 Tropfen Butter-Vanille, 1 Pck. Backpulver

Für den 1. Belag :

600 g Rhabarber, 2 EL Zucker,

100 – 150 g Erdbeeren nach belieben

Für den 2. Belag:

40 g gehobelte Mandeln, 1 EL Zucker

Für den Guß:

65 ml Sahne, 30 g Butter

 

Und so geht's:

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Den Rhabarber waschen, Schale abziehen und in ca. 1 cm breite Stücke schneiden. Mit den 2 EL Zucker in einer Schüssel vermischen und ziehen lassen.

Die Eier mit dem Zucker und dem Vanillezucker schaumig schlagen. Dann die Buttermilch unter-rühren. Das Mehl mit dem Backpulver mischen und portionsweise unterrühren. Den Teig auf ein tiefes Backblech geben und glattstreichen.

Die Rhabarberstücke in einem Sieb abtropfen lassen und dann auf dem Teig verteilen.

Die Erdbeeren in Viertel schneiden und zwischen den Rhabarberstücken verteilen.

 

Im vorgeheizten Backofen bei 180° C, mittlere Schiene – 35 Min. (Gesamtbackzeit) backen.

 

Für den 2. Belag die Mandelblättchen mit dem Zucker vermischen und nach 15 Min. Backzeit auf den Kuchen streuen, dann fertig backen.

 

Für den Guß die Butter in der Sahne leicht erhitzen und sofort nach dem Backen auf dem noch heißen Kuchen mit einem Eßlöffel verteilen.

Etwas auskühlen lassen und lauwarm genießen. Köstlich!

 

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Mein Tipp:

Natürlich kann man den Kuchen auch mit Weizenmehl backen. Aber ich backe seit Jahren alles mit Dinkelmehl. Probiert es doch einfach mal aus.

Desweiteren tausche ich öfters einen Teil des Mehls gegen Vollkornmehl aus. Bei diesem Kuchen habe ich ca. 1/4 durch Vollkornmehl ersetzt. Und Ruckzuck hat man mehr Ballaststoffe.

 

 

Diesen Kuchen werde ich auf jeden Fall wieder backen, wenn die Johannisbeeren reif sind. Und anstatt der Erdbeeren werde ich dann Aprikosen verwenden.

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Fertig gebacken – ein Augen- und Gaumenschmaus.

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Dieser Blechkuchen freut sich auf weitere, fruchtige Experimente.

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Hundekekse easy-peasy

Einfach und leicht. Kein großer Aufwand. Und es macht tierisch Spaß!

Mein schon etwas zahnloser Nasenbär liebt seine selbstgebackenen Hundekekse.

Das braucht Ihr:

 

190 g weichgekochte Karotten / Sellerie

ca. 200 g Dinkelvollkornmehl

5 TL Öl (Rapsöl oder Distelöl)

1 TL Rübensirup (Honig geht auch)

etwas Vanilleschote

oder ganz fein geschnittene Petersilie

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Wer das Gemüse nicht selbst kochen möchte,

nimmt einfach ein Babygläschen Karotten.

Als Ausstecher verwende ich am liebsten kleine Formen. Und es gefällt mir sehr, wenn ich noch ein Muster reindrücke.

Den Restteig einfach in Streifen schneiden, so kann man wirklich alle Reste gut verarbeiten.

Manche Kekse plustern sich beim Backen auf.

Das sieht wirklich witzig aus.

Und so geht's:

 

Das weichgekochte Gemüse pürieren und dann mit dem Öl, dem Rübensirup und der Vanille vermengen.

Dann das Mehl dazugeben und unterrühren,

bis ein schöner, geschmeidiger Teig entsteht.

Sehr gut geht das mit den Knethaken.

Danach den Teig aus der Schüssel auf eine bemehlte Fläche geben und nochmals mit den Händen kräftig durchkneten.

Die Mehlmenge kann etwas variieren, je nachdem wie viel Flüssigkeit das Gemüse enthalten hat. Also haltet noch etwas Mehl bereit.

Den Teig dünn ausrollen, ausstechen und ab in den Backofen.

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Backen: Bei 175° ca. 13 Min. / mittlere Schiene

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Ich bin sehr gespannt, wie Euch mein Rezept gefällt.

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Aber vorallem, wie die Kekse bei Euren Fellmonstern ankommen.

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